Das Problem der so genannten Überpopulation


"Eroberung" von Gärten und Parks durch Wildschweine
Auch das Erscheinen von Wildschweinen in Parks und Gärten läßt schnell den Eindruck entstehen, es gäbe viel zu viele Exemplare dieser Spezies. Dabei trifft auch hier den Menschen meist wieder die Hauptschuld. So kann z.B. ein Komposthaufen am Ende des Gartens zum Wald, oder Feld hin Wildtiere anlocken. Die Wildschweine zum Beispiel, vermuten dort etwas für sie Verwertbares und finden das dann auch. Die hohe Intelligenz der Wildschweine erlaubt es ihnen, sich den geänderten Landschaftsbedingungen perfekt anzupassen. Man kann sich an Situationen und Orte bestens erinnern. So kann das Rascheln einer Plastiktüte wie ein Schlüsselreiz auf ein Wildschwein wirken, da es von jemandem öfters Futter aus eben einer solchen Tüte bekam. So kann es zu unschönen Situationen kommen, wenn eine Person mit einer Plasiktüte sich durch einen Park bewegt und auf ein auf dieses Geräusch geprägtes Wildschwein trifft, welches nun von seinem "Gewohnheitsrecht" Gebrauch machen möchte und sein Futter fordert.
© Frank Siegwarth / wildschweine.net

Schäden im Stadtpark
ein zerwühlter Stadpark - das Werk von Wildschweine

In Parks finden sich oft nach dem ersten Auftauchen von Wildschweinen Futterstellen, die von den Bürgern versorgt werden, obwohl das Füttern von Wildtieren verboten ist. Auf diese Art werden unter anderem die Wildschweine in Parkanlagen gelockt und seßhaft gemacht.
Man darf den Wildtieren, ganz gleich ob Wildschwein, Fuchs, oder andere Spezies generell keine alternativ Futterquelle anbieten, denn einmal erschlossene Nahrungsquellen werden immer wieder geprüft und zwar täglich
. © Frank Siegwarth / wildschweine.net

Wildschwein im Stadtgebiet
Wildschweinbache in Brombeersträuchern im Stadtgebiet


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