Das Problem der so genannten Überpopulation


Monokulturen der Landwirtschaft
Die veränderten Lebensbedingungen durch unsere Monokulturen tun ihr übriges hinzu die Wildschweine bestens da stehen zu lassen, denn noch nie war das Nahrungsangebot so reichlich, wie in unserer modernen Zeit. Landwirte tragen mit ihren Monokulturen und deren Bewirtschaftung selbst dazu bei, dass viele Felder regelmäßig von den Borstentieren heimgesucht werden.
© Frank Siegwarth / wildschweine.net
Durch den Anbau von z.B. Mais als Energielieferant wird eine landwirtschaftliche Nutzpflanze als Basis für Nahrunsmittel in ihrem eigentlichen Zweck entfremdet. Riesige Flächen werden dafür bereitgestellt. Ein wahres Schlaraffenland für die Wildschweine, die sich mancher Orts sogar den ganzen Sommer lang in solchen Maisfeldern aufhalten.

Monokultur

moderne Landwirtschaft begünstigen die
Population der Wildschweine

Nach der Ernte bleiben viele für Wildschweine verwertbaren Resten auf den Feldern übrig, die einfach untergepflügt werden. Genau diese Reste spüren die mit einem hervoragenden Geruchsinn ausgestatteten Schwarzkittel auf und richten dadurch große Schäden auf Feldern an. Die so auf den Feldern zurückbleibenden Erntereste übersteigen die erlaubten Mengen einer Kirrung bei weitem. © Frank Siegwarth / wildschweine.net
Früher wurden die Felder von solchen Resten bereinigt, aber aufgrund des wirtschaftlichen Drucks auf die Landwirte und der viel größeren Flächen muß heutzutage alles schnell und kosteneffizient sein. Die Landwirte sind sich meist dieser Problematik bewusst, aber dennoch wird Druck auf die Jägerschaft ausgeübt.
© Frank Siegwarth / wildschweine.net
Eine Art Teufelskreis - der Jäger schimpft auf den Landwirt, da dieser seine Äcker seiner Ansicht nach falsch bewirtschaftet - der Landwirt, der den "Schädling" Wildschwein am liebsten ausgerottet sehen würde, schimpft auf den Jäger, da der seiner Ansicht nach nicht genug zum Schutze der Felder vor den Wildschweinen tut
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