Schäden durch Wildschweine


Wildschweine sind mit einem hervorragenden Geruchssinn ausgestattet. Dieser ermöglicht es ihnen auch auf große Distanz Nahrung zu wittern. Dringen Wildschweine in Gärten ein, so brechen die Tiere mit ihren kräftigen Schnautzen, dem sogenannten Wurf, den Boden auf. Dies geschieht meist nachts und der Garten ist am Morgen danach kaum wieder zu erkennen. Um solche ungebetene Gäste fern zu halten sollten man das Gelände entsprechend einzäunen. © Frank Siegwarth / wildschweine.net

Schäden
aufgebrochene Pferdekoppel - hier ist das
Umgraben nicht gern gesehen

Ein normal üblicher Zaun wird hier allerdings nicht viel nützen, denn dieser wird von den kräftigen Tieren hochgedrückt, um einen Weg darunter freizumachen. Empfehlenswert sind z.B. sogenannte Stabmatten, deren Pfosten fest einbetoniert und mit diesen Matten fest verschraubt sind. Ein gewöhnlicher Zaun sollte 40 - 50 cm in den Boden eingelassen werden, oder an einem Betonsockel so verankert werden, dass ein Hochdrücken nicht möglich ist. Wird der Zaun in den Boden eingelassen, so ist eine Biegung des Zaunmaterials nach außen hilfreich. Der Zaun kann somit nicht untergraben und hochgedrückt werden, da das Wildschwein mit seinem eigenen Gewicht auf selbigem steht. Bei der Wahl des Zaunes sollte man auch darauf achten, dass dieser so beschaffen ist, dass ein Auseinanderdrücken der einzelnen Maschen nicht möglich ist. © Frank Siegwarth / wildschweine.net
Die Höhe des Zaunes ist ebenfalls wichtig, denn Wildschweine sind bei Bedarf auch hervorragende Springer. Deshalb sollte der Zaun eine Höhe von ca. 1,5 m aufweisen
.

Schäden
Parks bleiben da oftmals nicht verschont

(Lesen Sie dazu auch das Kapitel Schutz vor Wildschweinen)


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