Schäden durch Wildschweine


Aufgrund der starken Bejagung haben Wildschweine ihre Aktivitäten immer mehr in die Nacht hinein verlegt. So kommt es auch öfters zu nächtlichen "Übergriffen" auf Gärten und Grünanlagen.
Doch auch dies hat seinen Grund!
Die zunehmende Bebauungsdichte lässt den Tieren oft keine Wahl, als alternative Nahrungsquellen in Ortschaften zu erschließen. Ihren Eiweißbedarf decken die Tiere überwiegend aus Würmern, Insekten und deren Larven, sowie Aas und Kleinsäuger.
Unsere gepflegten Gärten sind für die Suche geradezu ideal geeignet. Kurz gehaltene Wiesen eignen sich prima zum Umwühlen und um auf Nahrungssuche zu gehen.
Im Herbst treten Schäden oftmals verstärkt auf. Wiesen in Gärten und Parks werden auf der Suche nach Proteinen aufgebrochen. Der Grund liegt in dem erhöhten Eiweisbedarf der Tiere, welchen sie in Form von Engerlingen, Würmer und Schnecken decken möchten. Dieser erhöhte und ausgleichend wirkende Eiweisbedarf resultiert aus dem Verzehr von stärkehaltigen Eicheln und Bucheckern.

ein Keiler bricht den Boden auf

ein Wildschweinkeiler bricht den Boden auf -
es können richtig tiefe Löcher entstehen

Auch unsere moderne landwirtschaftliche Bewirtschaftung der Flächen bieten ein verlockendes Nahrungsangebot. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie z.B. den Elektrozaun, um die Tiere von Nutzflächen fernzuhalten.
Eine weitere Möglichkeit ist die sogenannte Ablenkfütterung, welche die Borstentiere von den Ballungsgebieten, oder auch von Straßen weglocken soll.

Getreidefeld

Getreidefeld - ein Schlaraffenland für Wildschweine

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